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o lange ich mich erinnern kann, wollte ich eine Deutsche Dogge besitzen. Als ich meinen ersten kynologischen Atlas öffnete und diesen beeindruckenden Hund sah, der mir direkt in die Augen zu sehen schien, konnte ich förmlich mein Herz vor Aufregung schlagen hören. Es war eine gelbe Dogge die da über die gesamte Seite des Buches thronte. Meine Oma die mir dieses Buch gegeben hatte, hatte natürlich keine Ahnung was sie sich da eigentlich eingebrockt hatte. |
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ch habe mich in der Gesellschaft von Tieren schon immer sehr
wohl gefühlt, so ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass ich einen regelrechten Mini |
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iele Jahre lang hörte ich den Geschichten über Axel, dem Terriermischling den mein Opa meiner Oma im ersten Jahr nach ihrer Hochzeit, kurz nach Ende des Krieges, geschenkt hatte zu. Geschichten in denen der Hund Hühner von einem nahe gelegenen Gehöft stahl, in einer Zeit in der Lebensmittel ein Luxus waren, Geschichten von dem Hund der in die Elbe sprang um Steine für meinen Großvater herauszuholen; Axel wachte über den Kinderwagen meiner Mutter, er war mutig, intelligent, loyal und der beste Freund meiner Großeltern. Axel starb als er ungefähr 13 Jahre alt war, lange vor meiner Zeit, und er nahm die Herzen meiner Großeltern mit sich. Der Abschied von Axel war so schwer für die Beiden, dass sie sich entschieden nie wieder einen Hund anzuschaffen, um sich vor einem gebrochenen Herz zu schützen wenn es Zeit wird Lebe Wohl zu sagen. |
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ngefeuert von all den Geschichten um den treuen Begleiter, entschied ich, dass meine Zeit gekommen war. Axels Tod war nun schon um die 20 Jahre her. Ich konnte (damals) nicht verstehen warum ich ein hundeloses Leben, für etwas das so lange her war, ertragen sollte. Ich war 7 Jahre alt und hatte überhaupt kein Verständnis für die Argumentation meiner Großeltern, mir den Schmerz ersparen zu wollen wenn der liebe Freund einmal von uns gehen würde. Ich sah die Sache aus einem anderen Blickwinkel: Sie ersparten mir keinen Schmerz, sie verursachten ihn indem sie mir die Freuden einer Hundefreundschaft versagten. |
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ann, nach Monaten von Betteln (und ich war gut darin, wie wohl jede 7-jährige), gewann ich den Nervenkrieg! Ich hatte wirklich meine Großeltern, bei denen ich lebte, davon überzeugt, dass ich mit einem Hund an meiner Seite ein sehr viel glücklicheres Kind wäre. Ein paar Jahre zuvor hatten meine Großeltern das Glück ein Grundstück mit Haus erwerben zu können. Das war auch der Grund weswegen ich bei ihnen lebte, dort hatte ich mein eigenes Zimmer und eine großen Garten in dem ich Spielen konnte. Irgendwie ahnte ich schon, dass der Hund der mit uns leben würde wohl keine Deutsche Dogge sein würde. Meine vorsichtigen Anspielungen in diese Richtung, haben mir nichts als Ungläubigkeit und die Worte "Du bist wohl närrisch!" eingebracht. Aber hoffen durfte man wohl noch und dann waren da ja noch andere Rassen die für ein Kind genauso anziehend waren. Nichts, aber hatte mich auf die Rassewahl meiner Großmutter vorbereitet! |
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as ist Lady!
Wenn ich heute so zurück blicke, wundere ich mich wieso meine Großeltern
meinem Betteln nachgegeben haben ... Musste ich
sie
wirklich überzeugen? Ich denke, meine Oma hat sich da, mit Hilfe meines
Hundewunsches, einen ihrer eigenen Wünsche erfüllt. Ein Pekinese?! Zugegeben,
sie war richtig süß, aber ich
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